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Dienstag, 28. März 2023

Jordanien

Wieder in Jordanien genießen wir die arabische und indische Küche zum für uns normalen Preis.

Da das Wetter inzwischen auch besser geworden ist, wollen wir noch ein paar Tage schnorcheln gehen. Also geht es zurück an den bekannten Strand. Bei unserer Abreise standen wir mit 3 Campern am Platz, jetzt ist es richtig eng geworden . Neben der Seabridge-Truppe mit 18 Fahrzeugen (gut, das einige davon am Hotel-Strand stehen) sind noch etliche weitere Fahrzeuge da. Die Gruppe hatte ja schon in Dubai an „unserem“ Strand gestanden, also kennen wir so einige und haben was zum erzählen. Die müssen aber bald weiter und auch wir haben noch ein Stückchen.

Von Aqaba fahren wir ins naheliegende Wadi Rum.

Hier hatte Lawrence von Arabien im ersten Weltkrieg sein Hauptquartier. Der britische Offizier unterstützte damals die Araber erfolgreich im Kampf gegen die Osmanen.

Auch hier waren wir vor 12 Jahren schon gewesen und hatten eine Jeep-Safari gemacht. Also gibt es diesmal nur das kleine Programm.

Am Ende der Straße wird die Luft aus den Reifen gelassen und weiter geht es über die Piste.

Wir klettern zur Lawrence-Quelle hinauf in die Berge und finden einen ruhigen Schlafplatz.

Am nächsten Tag kacken wir früh den Rucksack und machen eine Wüstenwanderung durch das Wadi.

Auf der weiteren Strecke nach Norden fahren wir an Petra vorbei. Wir sehen unzählige Reisebusse und beschließen unsere Erinnerung so zu behalten.

Dafür schauen wir uns das Wadi Numeira an. Hier hat der Fluss zwischen hohen Felsen ein enges Tal ausgeschnitten, das sehenswert ist.

Am Toten Meer besuchen wir Lot`s Höhle und kommen mal wieder an seiner zu Salz erstarrten Frau vorbei.

Inzwischen hat der Ramadan begonnen, mit dem Essen-Gehen wird es schwieriger.

Auch auf der jordanischen Seite hat sich das Tote Meer immer weiter zurück gezogen. Der Strand, wo wir 2010 gebadet hatten ist samt Hotel geschlossen. Wir finden trotzden noch einen öffentlichen Zugang und machen uns mit dem Schlamm noch mal so richtig schwarz.

Da die Haut danach doch etwas streng riecht, legen wir uns im Wadi Attun nach einer kurzen Wanderung ins badewannen-warme Thermalwasser.

Weiter geht es am Jordan entlang. Hier am jetzigen Grenzfluss zu Israel wurde vor 2000 Jahren Jesus von Johannes getauft. Wir sehen die Taufstelle, einige Kirchen und natürlich den Jordan.

Unter Polizei-Bewachung steigen auf der einen Seite die Israelis ins Wasser und hier die Jordanier.

Mittwoch, 15. März 2023

Jordanien/Israel


Wenige km hinter der Grenze finden wir wenige Km vor Aqaba einen Stellplatz am Roten Meer. Hier waren wir 2010 schon einmal mit dem Bulli. Damals ein leerer Platz mit einen Schattendach, ist jetzt alles touristisch erschlossen. Es gibt viele Hotels rings um, am Strand Duschen, Toiletten, Caffee`s und jede Menge Touristen.

Leider hat das Korallenriff, das gleich am Ufer beginnt, sehr darunter gelitten.

Wir wollen aber nicht meckern, so ist es nun einmal und viele bunte Fische und Korallen gibt es immer noch.

Auch wenn das Wasser etwas kühl ist, holen wir unser Tauchzeug heraus und genießen die Unterwasserwelt.


Am 27.02. fahren wir über die Grenze nach Israel.

Die Abfertigung geht relativ schnell. Eigentlich sollen wir alle Taschen zum Scannen aus dem Auto holen. Aber nach einem kurzen freundlichen Blick ins Auto sind wir durch.

In Eilat finden wir am Strand einen schönen Badestrand, holen eine SIM-Karte und staunen über die saftigen Preise.


Dann geht es weiter zum Toten Meer. Der Meeresspiegel sinkt durch die intensive Wasserentnahme am Jordan und die vielen Verdunstungsbecken zur Salzgewinnung immer weiter. Er liegt jetzt bei 430m unter NN. Viele alte Hotels liegen inzwischen verlassen weit vom Ufer entfernt. Außerdem sind viele Sinkholes entstanden, sodas fast überall das Betreten des Uferbereiche verboten ist. Wir fahren hoch oben am kleiner gewordenen Meer entlang und finden bei Boqeq eine Hotellanlage mit Badestrand, wo auch wir uns ins, bzw, auf das Wasser legen können. Schwimmen oder Untergehen ist ja hier nicht möglich.


Am 5.3. fahren wir durch das Westjordanland ( Palästinenser-Gebiet) nach Jerusalem.

In der Nähe der Altstadt finden wir einen Parkplatz. Die heilige Stadt wird von den Juden, Christen und den Moslems verehrt. In der Altstadt gibt es für jede Religion getrennte Stadtteile.




Wir besuchen die von Außen unscheinbare Grabeskirche von Jesus. In diesem Bereich fand auch die Kreuzigung statt. Innerhalb der Kirche hat jede Konfession ihre eigene Kirche. Im zentralen Teil befindet sich in eine kleinen Kapelle das Grab von Jesus. Zu dieser Kirche hin führt der Leidensweg Christi , die Via Dolorosa.




An der Klagemauer, direkt unterhalb vom Tempelberg sind viele Juden ins Gebet vertieft. Oberhalb der Mauer, auf dem Tempelberg steht die Al Aqsa Moschee und der Felsendom mit dem Berg Moria. Von hier ist Mohammed mit seiner Stute El Burag in den Himmel geritten. Gegenüber vom Felsendom liegt der Ölberg, der Ort der Himmelfahrt Jesu.


Auch die Grabeskirche von Maria befindet sich am Fuße des Ölberges, unweit des Garten Gethsemane. Viele der alten knorrigen Oliberbäume sollen schon hier gestanden haben, als Jesus hier vor seiner Gefangennahme betete und von Judas verraten wurde.

Es ist schon beeindruckend, wie nah alles beieinander liegt.

In der Altstadt stehen natürlich überall Soldaten und vor jedem Heiligtum geht es erst einmal durch den Scanner. Aber es ist alles ruhig und wir können auch als Nichtmuslime auf den Tempelberg.


Am nächsten Tag fahren wir mit dem Linienbus nach Bethlehem. Die Stadt liegt nur 11km von Jerusalem entfernt im Westjordanland( Palästina).Nach biblischer Überlieferung wurde hier einst König David und 1000 Jahre später Jesus geboren Die Strecke ist sehr bergig, es geht steil runter und wieder hoch. Ich bin froh, im Bus zu sitzen. So ist auch keine Parkplatzsuche nötig.

In Bethlehem steigen alle aus dem Bus und zu Fuß geht es zur Geburtskirche Jesu. Wir sind spät dran, die Schlange ist lang, aber es geht. In der kleinen


Grotte, unter der Kirche ist der Ort, wo die Krippe stand, durch einen kleinen Silberstern gekennzeichnet.

In der Milchgrotten -Kirche wurde Jesus von Maria gestillt.

Am nächsten Tag fahren wir von Jerusalem über Jericho ( wir kommen ja aus dem Lk Jerichower Land) nach Tiberias am See Genezareth. Der See liegt immer noch bei -200m, gegenüber erheben sich die Golanhöhen.

An den Ufern dieses Sees hat Jesus lange gelebt, gearbeitet und geheilt. Hier haben sich ihm die ersten Jünger angeschlossen , Simon, Petrus, Andreas und die Brüder Jacobus und Johannes.

Gleich am Ortseingang befinden sich Thermalquellen zum Entspannen für uns. Das können wir auch gut gebrauchen, denn die Wanderung durch den nahgelegenen NP Arbil bis nach Magdalene war zwar sehr schön, aber doch etwas weiter, als geplant.

Vom See Genezareth fahren wir direkt hinüber zum Mittelmeer, zur Kreuzritterstadt Akko. Hohe Mauern umgeben die Stadt . Durch den geschützen Hafen war sie vor allem beim 3 Kreuzzug der Hauptstützpunkt der Kreuzritter. Die imposante Zitadelle mit Kapitalsaal, Kreuzgewolbe, Krypta und gewaltigem Speise- und Zeremonien-Saal ist noch heute sehenswert. Die gesamte Anlage war sehr wehrhaft. Und für den Notfall gab es unter der Stadt sogar einen 150m langen Templer-Tunnel von der Festung bis zumHafen.

Als der Hafen irgendwann versandete wurde das gegenüberliegende Haifa der Handelshafen der Region. Christliche Siedler aus Süddeutschland gaben wichtige Impulse. Noch heute sind die typischen mit roten Ziegel gedeckten Häuser der deutschen Kolonie. Hauptsehenswürdigkeit der Stadt ist der Schrein des Bab , dem Religionsstifter der Bahai.

Etwas weiter südlich liegt die antike Stadt Caesarea. Um die Zeitenwende hatte Rom`s König Herodes den Auftrag gegeben, am Mittelmeer eine luxuriöse Stadt mit Bädern, Palästen, Tempel, Hippodrom und Theater zu bauen. Sie wurde die Hauptstadt der römischen Provinz Palästina. Für die Versorgung mit Wasser wurde von den Karmelgebirge ein 8km langes Aquadukt gebaut.

Wir fahren von hier weiter an Tel Aviv vorbei. Aus Sicherheitsgründen meiden wir die Nähe zum Gazastreifen, fahren nicht durch die Wüste Negev, sondern über einen kurzenBadestop am Toten Meer nach Eilat zurück. Nach gut 3 Wochen verlassen wir Israel und reisen an der gleichen Stelle wieder in Jordanien eingestellt




Montag, 23. Januar 2023

Saudi Arabien/ Katar

Seit 2019 kann man ein ganz normales Touristen-Visum für Saudi-Arabien beantragen. Vorher gab es mit großen Schwierigkeiten nur ein 72-Stunden Transitvisum. Das wäre mit dem Bulli ganz schön knapp geworden. Nun haben wir 90 Tage Zeit, können mit dem Visum mehrfach einreisen und haben eine Gültigkeit von einem Jahr.


Die Grenzer sind sehr nett, man fühlt sich sofort willkommen. An der Tankstelle gibt es die nächste freudige Überraschung, der Liter Diesel kostet 0,20 €, das ist bei den riesigen Entfernungen in dem großen Land sehr angenehm. Wir tanken an einer Container-Tankstelle richtig voll, denn wir wollen als erstes einen kurzen Abstecher nach Katar machen.

Das kleine Land liegt direkt an unserer Route, die Fußball-WM ist gerade zu Ende und man kann nun


wieder ohne Probleme einreisen.

Von der Grenze fahren wir direkt nach Doha, der einzigen großen Stadt des Emirates. Es ist alles schön anzuesehn, es gibt jede Menge neuer Parkplätze, die Strandpromenade ist schick, die Menschen freundlich.

Wir bummeln die Corniche entlang, überall grüßt die WM. Der Suq ist trotzdem noch authentisch


und mal nicht nur für die Touristen.








Nach ein paar Tagen geht es zurück nach SA und weiter Richtung Riad.


Nördlich von der Hauptstadt fällt die Hochebene mehrere hundert Meter steil ab. Wir fahren zum Edge of the World. Die Piste ist allerdings sehr rau und irgendwann versperrt ein Erdhaufen völlig den Weg. Also geht es die letzten km zu Fuß weiter. Die Aussicht ist toll und hier draußen können wir auch gleich übernachten. Für den Rückweg finden wir am nächsten Tag eine bessere Piste und schauen uns dann in Riad die historische Altstadt von Diriyah an. Eigentlich hätten wir die teure Eintrittskarte vorher online buchen müssen, aber es

war sowieso ausgebucht. Wir kommen auch so rein und es ist nicht mal voll. Für unseren Geschmack ist die Lehmstadt mit viel Geld etwas zu viel restauriert worden, überall Gehsteige, Geländer und Schattendächer. Wir treffen noch ein Paar aus München, denen ging es genauso.

Nach 2 Stunden sind wir durch. Der Verkehr in Riad besteht vor allem aus Stau und einer sehr rüden Fahrweise. Wir schenken uns die vielen

Hochhäuser und machen uns auf den Langen Weg Richtung Rotes Meer. Unterwegs schauen wir uns noch den Krater Al Wabah an. Am Kraterrand kann man gut übernachten, nur hinunter steigen darf man wegen der giftigen Gase nicht.

Über Tarif geht es Richtung Mecca. Die Stadt ist für Nichtmusslime streng verboten, wir müssen weiträumig um die Stadt herum fahren.

 In Dschidda erreichen wir das Rote Meer. In der Altstadt gibt es viele alte Gebäude mit typischen Holzerkern Die meisten Häuser sind inzwischen unbewohnbar, es wird aber inzwischen viel instandgesetzt. Entlang der Uferpromenade stehen viele Skulpturen, einige sollen sogar von Picasso sein. Am Abend kann man seit 1978 die über 300m hohe King Fahd`sFontaine sehen. Sie ist die höchste der Welt. Und auch der 171m hohe Fahnenmast hält den Weltrekord. Eigentlich sollte
hier auch das höchste Gebäude der Welt entstehen.
Die Arbeiten am 1007m hohen Jeddah Tower wurden  2018 wohl aus statischen Gründen eingestellt.

Eigentlich wollten wir hier am Roten Meer auch einmal Baden gehen, aber das ist schwierig. Oft gibt es keinen Badestrand, oder der Wind ist zu stark und für Frauen ist es sowieso meist schwierig.

Wir fahren ein Stück die Küste entlang und dann weiter nach Medina. Diese Stadt dürfen seit einigen Jahren auch wir betreten. Nach der Quba Moschee fahren wir ins Zentrum zur Maschid-Moschee, der Moschee des Propheten Mohamed.

Sie ist die zweitgrößte Moschee für über 1 Mio Gläubige. Rings um die eigentliche Moschee sind riesige Sonnenschirme für die Betenden aufgestellt.



Auf der Strecke nach Norden finden wir einige schöne Übernachtungsplätze abseits der Straße. Hier können wir sogar am Abend gemütlich am Feuer sitzen.





Unsere nächste Station ist die Oase Al Ula. Hier, am Kreuzungspunkt zweier Karavanen-Straßen gründeten die Nabatäer vor über 2000 Jahren ihre Hauptstadt Mada in Salih. Die Weihrauch-Route lag zwischen Petra und dem Oman und brachte großen Reichtum.

Die ergiebigen Grundwasservorräte ließen ausgedehnte Gärten und Dattelplantagen gedeien.

In der Nähe des Ortes befinden sich imposante Felsformationen und zahlreiche Grabanlagen der Nabatäer. Die über 100 Felsengräber sind nichr so reich verziert, wie in Petra, aber durch ihre Lage nich weniger imposant.





Von Al Ula führt uns unser Weg durch imposante Fels-Landschaften nach Norden. Teilweise hätte man denken können, wir sind in den USA, im Mountain-Vally.

Nach eine Pass-Straße ging es nach unten ins abseits gelegene Wadi Disah

In dem 30km langen Wadi gibt es zwischen dem Fluss, Sand und Palmen viele schöne Plätze zum Campen. Leider versperrte uns das erste tiefe Wasserloch den Weg in das Wadi. So mussten wir


am Eingang parken und zu Fuß das Tal erkunden. Wie schon so oft, wurden wir immer wieder nach dem Woher und Wohin gefragt und mehrmals gab es dann von den Saudis einen Tee, Wasser, oder etwas zu essen. Nach knapp 10km geht es zurück zu unserem Platz.

Nun soll es endlich wieder zum Meer gehen

Entlang der Straße nach Norden reiht sich eine Baustelle an die andere. Hier soll bis 2030 das Projekt NEOM verwirklicht werden.


Neben vielen Einzelmaßnahmen soll The Line entstehen. Diese Stadt wird geplant 170km lang,aber nur 200m breit sein, ohne Straßen und Autos auskommen und vollkommen klimaneutral sein. Wenn man den vielen Müll überall, die großen Autos und die Fußgänger- und Fahrrad-feindlichen Städte heute ansieht, kann man sich das kaum vorstellen. Na wir werden sehen. Zumindest wird hier langfristig für die Zukunft nach der Ölförderung investiert.

Am Eingang zum Golf von Aqaba schauen wir uns am Strand die Catalina, ein Flugzeug-Wrack von einem weltreisenden Amerikaner von 1960 an.

Dann geht es weiter zur Grenze von Jordanien.

Donnerstag, 13. Oktober 2022

VAE 3/Oman


Endlich geht es weiter.


Nachdem wir im März 2020 unsere Reise wegen der Corona-Pandemie beenden mussten, hatten wir unseren Bulli auf einer Farm im Palmenhain geparkt. Im Dezember 2021 waren wir für gut 2 Monate nach Dubei geflogen, hatten die Zoll-Papiere des Bullis aktualisiert und den Bulli in Ordnung gebracht und umgeparkt.

Nun soll es endlich mit unserer Reise weiter gehen.

Am 13.Oktober fliegen wir von Berlin nach Dubai. Am Vormittag kommen wir an Peters Haus an und können den Bulli auspacken. Die heftige UV-Strahlung hat nach einem halben Jahr Spuren hinterlassen, die Garage kann entsorgt werden. Sonst sieht das Auto von außen aber ganz gut aus, innen ist allerdings einiges zu tun. Im Oktober ist es in Dubai am Tage noch ziemlich heiß. So bietet uns Peter an, auf seinem Hof im Schatten alles fertig zu machen. Dazu stellt er noch eine Klimaanlage auf 4 Rädern vor den Bulli-Eingang, das macht es dann doch etwas angenehmer.


 Anschließend geht es zum Einkaufen und zum Baden an den Sufouh-Strand gegenüber der Palm Jumeirah.


Im Oktober sind nicht nur die Tagestemperaturen bei 36-38°C, auch in der Nacht kommt man kaum unter die 28°C. 

Wie geplant, machen wir uns nach ein paar


Ruhetagen auf den Weg in den etwas kühleren Oman. Die Grenze hinter Al Ain dauert etwas und bis zum Abend erreichen wir kurz vor Bahla die Lehmfestung Jabrin.

Am Morgen geht es weiter durch endlose Steinwüste, nur unterbrochen von einigen rotgefärbten Sanddünen. Am Abend erreichen nach über 1300km das Dofar-Gebirge im Süden Omans. Nur hier wachsen in kargen Tälern die berühmten

Weihrauch-Bäume, deren Harz zeitweise mit Gold aufgewogen wurde.

Wir übernachten am Besucherzentrum einer Weihrauch-Plantage. Am Morgen machen wir eine kleine Besichtigung mit einem Arbeiter. Das Anritzen der Bäume um das Baumharz zu gewinnen beginnt erst im Dezember und auch die Touristen wollen noch nicht so richtig

kommen. Kein Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten. Im Moment stehen die Bäume in voller Blüte, das hatten wir auch noch nicht gesehen.

Da wir vor mehr als 2 Jahren schon einmal in der Gegend waren, wollen wir nun doch ein paar neue Ecken kennen lernen. Also biegen wir von der Hauptstraße ab und fahren auf kleinen Straßen durch das Dofar-Gebirge. An Wadi Uyun nehmen wir eine Piste zu einem

einsamen Platz hoch über dem Fluß. Während dort unten immer noch das Wasser steht, ist rings um alles trocken. Inm Dofar-Gebirge gibt es bis Ende August regelmäßig immer wieder Regen. Deswegen gibt es hier etliche Quellen und am Fuße des Gebirges ausgedehnten Obst und Gemüseanbau. An einem der hier wild wachsenden Weihrauch-Bäume mach ich einen kleinen Schnitt, aber auch nach 2 Tagen ist nur ganz wenig Harz ausgetreten. In knapp 1000m Höhe geniesen wir die angenehmen Temperaturen und machen noch ein paar Arbeiten am Auto.

Anschließend geht es weiter durch die Berge. Kurz vor Salalah besuchen wir da Grab des heiligen Hiob. Job, wie er hier heißt, war ein Prophet des alten Testament und wird sowohl von den Moslems, als auch von denJuden und Christen verehrt.

In Salalah besuchen wir den Palmenhain am Al Haffah Beach, wo wir schon bei
unserem ersten Besuch übernachtet hatten. Leider fehlen inzwischen etliche

Palmen, sodass meine Hängematte nicht zum Einsatz kommen kann. Auch der Bereich neben dem Weihrauch-Markt hat sich stark verändert. Viele der alten Lehmhäuser sind abgerissen und haben einer neuen Strandpromenade Platz gemacht. Leider sind die alten Restaurants schon zu, die neuen allerdings noch nicht auf, aber das wird schon noch.

Der allabendliche Verkehr auf der Strand-Straße ist immernoch derselbe, den hier gibts was zu sehen: Auf der einen Seite das Meer und auf der anderen


Seite uns. Immer wieder werden wir begrüßt und viele kommen auf ein kleines Gespräch zum Bulli. Auch die vielen Obststände an der Straße gibt es noch. Wir können unser ohnehin nicht karges Frühstück mit leckeren Mini-Bananen, Papaya und ab und zu einer Kokosnuß aufpeppen.

Für ein paar Tage machen wir einen Abstecher in Richtung Grenze Jemen, zum Mughsayl Beach. Am Freitag sind die zahlreichen Schatten-Pavillions von vielen Besuchern belegt. Ab Samstag wird es aber ruhiger und nachdem die


Müll-Aufsammler durch sind, beziehen wir einen ruhigen Schattenplatz. In Strandnähe gehen regelmäßig die Delphine auf Sardinen-Jagd. Und auch die Fischer haben so einen großen Fang, das die Fahrzeuge beim Abtransport schon fast Probleme haben.

Wir bleiben ein paar Tage, verlängern beim Zwischenstop in Salalah unser Visum um einen Monat und machen uns auf den Weg zur Küstenstraße Richtung Norden.


Kurz hinter Taqah geht eine Straße zum Wadi Darbat. Das kalkhaltige Wasser stürzt aus dem Wadi in einem imposanten Wasserfall in die Ebene. Hier bilden sich mehrere azurblaue kleine Seen. Wir wandern bis zum Fuße des Wasserfalls und nehmen dort ein erfrischendes Bad. Anschließend geht es hinauf ins Wadi. Der Fluss hat sich zu mehreren langen schmalen Seen angestaut. An der Straße finden wir einen Platz für den Bulli und unter einem riesigen Baum einen für unsere Stühle.

Friedlich grasen hier die Kühe neben den Esel und  Zicken. Jeden Morgen ziehen unzählige Kamele durch den Wald und am Bulli vorbei, knabbern an Büschen, Ästen und Gräsern. Am Abend, wenn alle Besucher fort sind,wenn der Generator der Gaststätte aus ist und alle Lichter verloschen sind, genießen wir die himmlische Ruhe unter einer grandiosen Milchstraße mit unendlich vielen Sternen.

Bevor wir diesen Ort verlassen, wollen wir uns noch das obere Ende vom Wasserfall anschauen. Das Wasser muss zunächst über mehrere Kalksinter-Terassen fließen, bevor es aus luftiger Höhe abwärts geht. Von hier oben hat man auch eine schöne Aussicht auf die Küste.


Ein paar Kilometer weiter liegt der kleine Ort Mirbat mit einem netten Castle vor der Stadt. Wir schauen es an, kaufen noch mal Essen und Trinkwasser ein, tanken voll und machen uns auf den langen Weg nach Norden. Unterwegs gibt es immer mal wieder kleine Orte, ansonsten aber viel Straße, entweder an der Küste mit schönen Aussichten entlang, oder durch das nahe Hinterland. Die Straße wurde

erst vor wenigen Jahren fertiggestellt, vorher gab es hier keine durchgehende Verbindung. Wir waren ja vor fast 3 Jahren schon mal hier, damals waren aber viele Touristen auf der Strecke unterwegs. Wir trafen viele geführte Jeep-Touren, viele mit Allrad-Fahrzeug und Dachzelt. Das sieht jetzt anders aus, wir haben hier unten kaum jemand getroffen, selbst an den schönsten Stellen sind wir fast immer die Einzigen gewesen.

Die nächste größere Pause machen wir am Wadi Suneike. Die Palmen-Oase wird von einem länglichen See zwischen schroffen Kalksteinfelsen gebildet. Hinter dem Ufer-Schliff hört man das Meer rauschen.


Leider ist seit unserem letzten Besuch das komplette See-Ufer zugewachsen. Ich hole also Spaten und Machete raus und schaffe uns wieder einen Zugang zum Baden. Die Tage sind herrlich und die Nächte ruhig. Ab und zu kommen ein paar Touristen, erzählen von ihrer Reise ein wenig, machen Fotos und springen bei uns ins Wasser. Ein Fischer schenkt uns zwei große Fische, also wird der Grill ausgepackt. Ein Platz, wie im Paradies.


Nach gut einer Woche fahren wir weiter. Zum Übernachten finden wir immer wieder schöne Plätze an den endlosen Stränden. Am Wadi Tarif bleiben wir einen Tag länger. Hier reicht ein See bis an den Strand heran. Wir sehen viele Wasservögel, wir die verschiedensten Reiher, Löffeler und Flamingos direkt vor unserem Auto.

Die Straße führt durch unterschiedliche Landschaften. Mal direkt an der Küste , dann wieder durch Steinwüste und ab und zu geht es durch Sanddünen.

Am setzen wir mit einer Lkw- Fähre zur 15km vorgelagerten Insel Masirah über. Hier wird noch häufig die Dau, ein traditionelles Fischerboot aus Holz zum Netze-auslegen benutzt.  Am Südende der Insel finden wir einen schönen Platz an einem Sandstrand zwischen den Felsen. Bei Ebbe kommt man zwar nicht mehr ins Wasser, dafür liegt aber, wenn genug Wasser da ist, ein Korallenriff direkt vor der Nase. Endlich können wir mal unsere Taucherbrille und Schnorchel nutzen. Das Wasser ist klar, es gibt keine Strömung  und in der Bucht
sind kaum Wellen. 
Neben vielen Riff- Fischen sehen wir Rochen, Muränen und einmal sogar eine Schildkröte. 
Wir können ausgedehnte Strandspaziergänge machen, mit den Krabben im die Wette laufen und finden sogar riesige Wal-Knochen. Hier unten kommen selbst am Freitag kaum Besucher, der Stand bleibt nach unserer Sammelaktion schön sauber, wir genießen die warmen Tage und die sternenklaren Nächte.

Nach so vielen Strandtagen biegen wir am 29.11. mal von der Küstenstraße ab in Richtung der Berge.


Auf rund 800m liegt das Wadi Bani Khalid. Aus einer ergiebigen unterirdischen Quelle kommt auch jetzt noch genug Wasser, um in dem weiten Tal viele Dattel-Palmen, Bananen, Gemüsebeete und Futterflächen zu bewässern.

Vom Parkplatz kommt man bequem zu einem See und kann dann, allerdings nur in angemessener Badebekleidung, in Richtung Quelle schwimmen. Das Wasser ist klar und angenehm warm. Es geht in tiefem Wasser durch eine schmale Schlucht,


unter Felsen hindurch, an kleinen Wasserfällen vorbei, immer mal wieder heraus aus dem Wasser bis zu dem Quelltopf. Ab dort kann man ein Stückchen weiter bis zu einer Höhle wandern. Und wenn man eine Taschenlampe dabei hat und gut auf allen vieren unterwegs ist, kann man sich auch diese anschauen. Teilweise ist sie nur 60cm hoch, dann wieder mehrere Meter hoch ausgespült. Nach ein paar Metern wird es richtig warm, hier ist noch die Sommerhitze gefangen. Es gibt Fledermäuse und viel trockenen Lehmstaub und dann hört man

auch schon deutlich das Rauschen des unterirdischen Flusses.
Wir geniesen die Ruhe am Vormittag, später kommen viele Omani’s zum Picknick und etliche Mietwagen-Touristen mit ihrem Führer.

Einer hat einen guten Tipp für den nächsten Tag. Eine Wanderung abseits der Touristen durch ein ruhigeres Tal. Der Fluss fließt nach dem Wadi Bani Kkalid weiter ins Wadi Hawar. Hier geht es über große Felsen immer im Flussbett entlang.Wir packen unseren Rucksack in eine Plastiktüte, denn neben einigen mit Stahlseilen gesicherten Kletter-Stellen kommt man teilweise nur schwimmend weiter. Irgendwann finden wir keinen Durchgang mehr und wir müssen uns auf den schwierigen Rückweg machen.


Südlich der hoch gelegenen Oasen beginnt die große Wahibah-Wüste. Wir fahren nach Wahibah-Sands und lassen erst mal die Luft aus den Reifen. Weiter geht es durch die Sanddünen die Piste entlang, bis der weiche Sand dann doch zu tief wird. Neben einem Offroad-Camp finden wir einen Platz zum Übernachten. Viele Offroad-Fahrzeuge starten hier ihre Wüstendurchquerung. Wir starten auch, nicht so weit, dafür aber zu Fuß die Dünen hinauf durch den verschieden farbigen feinen Sand.

Von hier geht es wieder an die Küste zurück, nach Sur. Wie meist im Oman,landen wir zum Essen beim Inder.


Unser nächster Halt ist das Wadi Tiwi. Eigentlich wollten wir dort nur einen kleinen Spaziergang durch den Dattel-Hain machen, dann spricht uns ein Omani an, ob wir nicht eine kleine Jeeep-Tour zum Wasserfall machen wollen. Der Preis ist ok, von der Ladefläche kann man gut sehen, wir wollen. Dann geht es allerdings im atemberaubenden Tempo eine halbe Stunde durch verschlafene Dörfer über enge Pisten bis hinauf zum Ende der Straße. Es schüttelt uns so ziemlich durch. Zwischendurch nimmt er Anhalter mit , ein Sack Futter landet zu unseren Füßen. Zum Wasserfall geht es durch Gärten mit Mangos, Papayas und Orangen. Nach 250 Stufen sind wir unten und mich erwartet ein erfrischendes Bad unter dem Wasserfall.

Nur wenige km weiter ist schon das nächste Wadi Shab. Der Zugang ist nur über eine kurze Bootsfahrt möglich. Anschließend gibt es eine ¾ h Wanderung und dann in Badesachen schwimmend bis zu einem Wasserfall in einer Höhle. Einfach toll.

Nach so vielen Wadis steht uns der Sinn mal wieder nach Strand. Am Fin-Beach finden finden wir eine langgestreckte einsame Sandbucht. Zum Abend kommen mal ein paar Touristen mit dem Zelt, dann mal ein Auto mit Dachzelt, aber meist ist es ruhig. Dann kommt der Donnerstag-Abend. Gleich vor uns das erste Zelt. Am Freitag zähle ich dann 30 Autos, die alle am Strand ihre Zelte aufgeschlagen haben, viele haben auch einen Grill dabei. Das ganze ist fast eine reine Männer-Veranstalltung, ich sehe nur 2 Familien mit Frauen und Kindern. Der Beach ist nicht allzu weit von Muscat entfernt, also ideal fürs Wochendende. Alle sind sehr gastfreundlich, wie schon oft, werden wir auch hier immer mal wieder versorgt. Mal gibt es leckere Datteln in Sesam-Soße, dann Kardamon-Kaffee oder einen großen Teller mit Reis und Fleisch (wahrscheinlich Zicke) .Die meisten reisen Freitagabend schon wieder zurück, ab Sonnabend-Mittag sind wir wieder allein.

Bei Barnah besuchen wir ein Sinkhole, ein 20m tiefes kreisrundes Loch, in dem man herrlich Baden kann.

Muscat ist die Hauptstadt des Oman. Im Souq kaufen wir noch einmal eine Packung Weihrauch, an der Corniche, der Küstenpromenade, sehen wir einige Schildkröten im Wasser. Unweit steht auch das Wahrzeichen der Stadt, ein übergroßer Weihrauch-Brenner. Der Regierungspalast in Mutrah wird von 2 mächtigen portugisischen Festungen flankiert.

100 km weiter westlich machen wir eine kleine Rundreise durch das Hinterland zur früheren Hauptstadt des Sultanats, nach Rustaq. Am Rande des Hajar-Gebirges erheben sich 3 gewaltige Lehmfestungen. Die Wasserversorgung erfolgt über lange, teilweise unterirdisch geführte Wasserkanäle. Frühere Angreifer erwartetet hinter dicken Mauern Fallgruben und Öffnungen, aus denen kochender klebriger Dattelsaft herab gegossen wurde.


Wir verlassen nach genau 2 Monaten den Oman. Wir hatten die gesamte Zeit gutes Wetter, trafen viele gastfreundliche Menschen und erlebten ein interessantes, angenehmes Reiseland.





VAE

Am 18. 12. fahren wir vom Oman wieder zurück in die VAE.


Unser erster Stopp ist der Khor Kalba Mangroven Park. Wie in Sharjah üblich, ist für alle über 60 der Eintritt kostenlos. Die Ausstellung, die Tiergehege und der Rundgang durch den Mangroven-Wald ist interessant.

Auf der weiteren Strecke am Golf von Oman nach Norden suchen wir einen schönen Platz zum Campen. Leider ist meist eine Straße zu nah, oder der typische Trailer-Park komplett am Strand vollgestellt.


Also fahren wir zunächst wieder Rüber an den Persischen Golf nach Ajman. Hier hatten wir schon im Frühjahr längere Zeit an Strand verbracht. An einem Tag hatten wir Besuch. Meist kommt dann die Frage ob wir irgendwie Hilfe benötigen. Da ich unbedingt mein Solarmodul auf dem Dach wechsel muss, habe ich das Angebot angenommen. Schon eine halbe Stunde später stand ich auf seinem Hof mit dem Lötkolben in der Hand. Und Wasser, Obst, Kaffee und Kekse gab es auch noch.


Zum Jahresende sind wir wieder an den Jumairah-Strand nach Dubei gefahren. Direkt gegenüber der Palm hat man Silvester den optimalen Platz für das Feuerwerk. Ab dem Nachmittag kommen immer mehr Autos an den Strand, machen Picknick, oder genießen einfach den Abend und warten auf das Ende des Jahres. Um Mitternacht starten die großen Hotels ihre Show. Vom unserem Platz können wir 6 Feuerwerke gleichzeitig bewundern. Am Strand selber gibt es weder Knaller noch

Raketen, es gibt auch nichts derartiges zu kaufen.

Das neue Jahr startet mit ein paar Besichtigungen. Wir schauen uns noch einmal das Aquarium in Sarjah an und besuchen den Miracle-Garden mit seiner überwältigenden Blumenpracht.

Wir fahren zum 7 Sterne-Hotel Burj al Arab und schlendern durch die Hotel-Anlagen von Medinat Jumeirah. Zum Einkaufen geht es meistens in die Nähe der Mall Emirates, oder für ausgefallene


Sachen (z.B.Werkzeug) mal in die China Mall.

Im Internet bestellen wir Karten für das 825m hohe Burj Kalifa, das höchste Gebäude der Welt.

2 Tage später fahren wir mit der Metro zur Dubai-Mall. Mit dem


schnellsten Fahrstuhl der Welt geht es in den 124.Stock mit über 400m auf die höchste Aussichtsplattform der Welt.

Am Abend schauen wir uns die imposanten Wasserspiele vor dem Tower an. Als wir dann endlich bei der Metro wieder ankommen, müssen wir feststellen, das auch die Metro das wahrscheinlich früheste Betriebsende der Welt hat. Nach 23 Uhr fährt nichts mehr. Also müssen wir das bisher teuerste Taxi unserer Reise nehmen, um zu unserem Auto zu kommen. Ein Tag voller Rekorde.

So langsam wird es nun aber Zeit, unsere Reise fort zu setzen. In keiner Großstadt der Welt sind wir bisher so lange gewesen und es fällt uns ein wenig schwer Dubai zu verlassen. Wir haben uns hier wohlgefühlt, es gab viel zu sehen, hatte viele schöne Strände mit Parkplatz am Wasser, man konnte gut Essen gehen, es war sicher und das Wetter war fast immer top.

Trotzdem wird es Zeit, ein paar Km müssen wir ja noch.

Am 10.1. fahren wir mit dem Auto auf die Palm und schauen uns das Atlantis-Hotel an. Nebenan steht das neue 7 Sterne Hotel Pinnacle kurz vor der Eröffnung.


Anschließend geht es nach Abu Dhabi.

Die 6 km lange Corniche-Uferpromenade begeistert uns nicht so wirklich ,das Al Hosn Fort hat geschlossen und in den Regierungspalast kommt man gar nicht. Unser Reiseführer ist doch nicht mehr der neueste. Ist nicht unser bester Tag. Dafür können wir den Parkplatz mal unkompliziert mit Münzen bezahlen und brauchen keine App. Das Emirat Abu Dhabi hat die reichsten Ölvorkommen der VAE, dafür aber wenige auf Tourismus gesetzt. Das Heritage Village ist auch geschlossen, von der Landzunge hat man aber einen schönen Blick auf die Skyline der Stadt.

Südlich von Abu Dhabi beginnt dann bald die Wüste Rub al Khali, die mit 680 Tausend

Quadratkilometer größte Sandwüste der Erde. Das verlorene Viertel erstreckt sich über die VAE, Oman, Jemen und Saudi-Arabien. In der Nähe der Grenze zu SA liegen über eine Strecke von 50km die Liwa-Oasen. Von Grundwasser bewässert gedeihen hier ausgedehnte Dattel-Plantagen, Felder und Gärten. Eine Stichstraße führt noch weiter in die Wüste zur Moreeb-Düne, mit 300m die höchste der Rub al Khali. Bis Anfang Januar fand hier das Liwa-Festival mit zahlreichen Wüsten-Wettbewerben statt. Jetzt sind fast alle Camps leer, nur einige Buggis fahren noch die Steilhänge der Dünen hinauf.


Nach einer gar nicht so kalten Wüsten-Nacht fahren wir wieder zur Küste vor. Bei Al Dhannah nehmen wir dieFähre zur 35km vorgelagerten Insel Delma. Hier gibt es keine Touristen, dafür aber schöne Strände. Leider hält sich das Wette nicht und wir derden in der Nacht so richtig durchgerüttelt. Bei stürmischer See geht es zurück ans Festland.